Glutenfreie Kürbisbrötchen

Diese glutenfreien Kürbisbrötchen sehen nicht nur nach kleinen Kürbissen aus, sie bekommen durch echtes Kürbispüree auch eine wunderbar saftige Konsistenz. Röstzwiebeln, Käse und Petersilie machen sie herzhaft und aromatisch. Ein besonderes Rezept für die Herbstzeit, das auf dem Tisch fast genauso viel Freude macht wie beim Backen.

Zutaten

Für etwa 7 bis 8 Kürbisbrötchen:

  • 330 g glutenfreie Bürli Brötchen Bio Backmischung
  • 160 g Kürbispüree
  • ca. 200 ml Reismilch, bei Bedarf etwas mehr
  • 45 g weiche Butter
  • 1 kleines Ei
  • 75 g Röstzwiebeln
  • 40 g geriebener Käse
  • 1 bis 2 EL fein gehackte Petersilie

Für das Kürbispüree: ca. 250 bis 300 g Kürbisfleisch, zum Beispiel Hokkaido oder Butternut

Zusätzlich:

  • lebensmittelechtes Küchengarn
  • etwas Öl oder Butter für das Garn und die Hände

Zubereitung

  1. Den Backofen zunächst auf 180 Grad Ober und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Kürbis entkernen und in kleinere Stücke oder Spalten schneiden. Die Kürbisstücke auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 15 bis 25 Minuten garen, bis sie vollständig weich sind.
  3. Den weichen Kürbis fein pürieren und 160 g Kürbispüree abwiegen. Anschließend vollständig oder mindestens auf handwarme Temperatur abkühlen lassen.
  4. Die Reismilch leicht erwärmen. Sie sollte nur lauwarm und keinesfalls heiß sein.
  5. Bürli Backmischung, Kürbispüree, zunächst 200 ml Reismilch, Butter und Ei in eine große Schüssel geben und gründlich zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Der Teig sollte weich und geschmeidig, aber noch gut formbar sein. Falls er zu fest wirkt, nach und nach etwas von der restlichen Reismilch ergänzen.
  6. Röstzwiebeln, geriebenen Käse und Petersilie gleichmäßig in den Teig einarbeiten.
  7. Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 bis 90 Minuten ruhen lassen.
  8. Den Teig anschließend in 7 bis 8 möglichst gleich große Portionen teilen und mit leicht angefeuchteten oder gefetteten Händen zu glatten Kugeln formen.
  9. Das Küchengarn leicht einfetten, damit es sich nach dem Backen besser lösen lässt. Jede Teigkugel locker drei bis vier Mal mit dem Garn umwickeln, sodass einzelne Kürbissegmente entstehen. Das Garn dabei nicht zu fest ziehen, da die Brötchen beim Backen noch aufgehen.
  10. Die geformten Kürbisbrötchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und noch einmal etwa 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  11. Die Brötchen bei 180 Grad Ober und Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen, bis sie schön goldbraun sind. Die genaue Backzeit hängt von der Größe der Brötchen und vom Backofen ab.
  12. Die Kürbisbrötchen auf einem Gitter etwas abkühlen lassen. Anschließend das Garn vorsichtig aufschneiden und vollständig entfernen.
  13. Wer die Kürbisoptik noch verstärken möchte, kann nach dem Backen einen Kürbiskern oder ein kleines Stück Rosmarinzweig als Stiel in die Mitte setzen.

Variationen

Für eine besonders herbstliche Variante könnt ihr zusätzlich etwas fein gehackten Rosmarin oder Thymian in den Teig geben. Beide Kräuter harmonieren sehr schön mit Kürbis und den Röstzwiebeln.

Wer es etwas kräftiger mag, kann statt eines milden Käses einen würzigeren Bergkäse oder gereiften Gouda verwenden. Wichtig ist wie immer, dass alle zusätzlich verwendeten Zutaten glutenfrei sind.

Für eine vegane Variante könnt ihr Butter und Käse durch pflanzliche Alternativen ersetzen und das Ei weglassen. Da sich dadurch die Teigkonsistenz verändert, sollte die Reismilch zunächst besonders vorsichtig dosiert und nur nach Bedarf ergänzt werden.

Wer die Kürbisbrötchen etwas schlichter mag, lässt Röstzwiebeln und Käse einfach weg. So kommt der feine Geschmack des Kürbisses stärker zur Geltung und die Brötchen passen besonders gut zu herzhaften Aufstrichen oder Suppen.

Häufige Fragen

Warum kommt weniger Flüssigkeit in den Teig als bei den klassischen Bürli Brötchen?

Das Kürbispüree und das Ei bringen bereits viel Feuchtigkeit mit. Würden wir zusätzlich die komplette Wassermenge der klassischen Bürli Zubereitung verwenden, könnte der Teig zu weich zum Formen werden. Deshalb starten wir mit 200 ml Reismilch und geben nur dann etwas mehr hinzu, wenn der Teig noch zu fest wirkt.

Welcher Kürbis eignet sich am besten?

Hokkaido und Butternut eignen sich beide sehr gut. Wichtig ist vor allem, dass der Kürbis vollständig weich gegart und anschließend fein püriert wird. Das Püree sollte vor dem Verkneten mit dem Teig außerdem gut abgekühlt sein.

Warum darf das Küchengarn nicht zu fest sitzen?

Der Teig geht beim Ruhen und Backen noch auf. Das locker gebundene Garn gibt den Brötchen ihre typische Kürbisform, lässt ihnen aber genügend Platz zum Aufgehen. Diese Technik wird auch bei klassischen kürbisförmigen Broten verwendet.

Kann ich die Kürbisbrötchen vorbereiten oder einfrieren?

Ja. Am besten schmecken sie frisch oder leicht aufgewärmt. Vollständig ausgekühlt lassen sie sich aber auch gut einfrieren. Nach dem Auftauen (bzw. zum Auftauen) einfach einige Minuten im Backofen aufbacken, dann werden sie außen wieder schön knusprig.

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