Dieser Cheesecake ist ein echter Klassiker und kommt ganz ohne Schnickschnack aus. Cremig, vollmundig und herrlich ausgewogen überzeugt er als glutenfreie Variante des amerikanischen Käsekuchentraums. Ein Kuchen, der sich gut vorbereiten lässt und gekühlt besonders gut schmeckt. Vorsicht, Wiederholungsgefahr!
Zutaten
- 250g Glutenfreier Mürbeteig
- 1 Ei
- 125 g kalte Butter
- 3 × 175 g Frischkäse, zimmerwarm
- 150 g Zucker
- 3 Eier, zimmerwarm
- 2 Teelöffel Vanilleextrakt
- zusätzlich: Springform (ca. 20 bis 30 cm Durchmesser)
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vorheizen. Anschließen die Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den Rand leicht einfetten.
- Mürbeteig Backmischung, Ei und kalte Butter in einer Schüssel zügig zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig gleichmäßig in der Springform verteilen und am Boden leicht andrücken.
- Frischkäse, Zucker und Vanilleextrakt in einer Schüssel cremig verrühren. Die Eier nacheinander unterrühren, bis eine glatte, homogene Masse entsteht.
- Die Frischkäsemasse vorsichtig auf den Boden gießen und glattstreichen.
- Den Cheesecake im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kalt stellen.
- Vor dem Servieren nach Belieben dekorieren.
Variationen
Der Cheesecake lässt sich vielseitig abwandeln, ohne seine cremige Grundstruktur zu verlieren. Für einen fruchtigen Cheesecake können frische Beeren oder ein Beerenkompott auf dem gekühlten Kuchen verteilt werden. Besonders gut passen Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren. Eine Zitronenvariante entsteht, wenn etwas Zitronenabrieb und ein bis zwei Esslöffel Zitronensaft in die Frischkäsemasse gegeben werden. Wer es hingegen schokoladig mag, kann den Boden mit etwas Backkakao verfeinern oder den fertigen Cheesecake mit geschmolzener Zartbitterschokolade dekorieren. Auch eine Karamellvariante ist möglich, indem der Cheesecake vor dem Servieren mit Karamellsauce beträufelt wird (hier auf glutenfreie Produkte achten).
Häufige Fragen
Warum muss der Cheesecake nach dem Backen gekühlt werden?
Beim Abkühlen und anschließenden Kühlen im Kühlschrank bekommt der Cheesecake seine typische, feste und dennoch cremige Konsistenz. Erst nach mehreren Stunden ist er optimal durchgezogen und lässt sich dann gut schneiden / portionieren.
Kann ich den Cheesecake auch nur "vorbereiten"?
Ja, der Cheesecake eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. Er kann problemlos am Vortag gebacken und über Nacht im Kühlschrank gelagert werden. Geschmack und Textur profitieren sogar davon.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Der Cheesecake lässt sich am Besten in Stücken einfrieren. Zum Verzehr langsamim Kühlschrank auftauen lassen, damit die cremige Struktur erhalten bleibt.